Räume für Begegnung

Durchmischung

Im neuen Industriestrassen-Quartier wird auf eine vielfältige soziale Durchmischung gesetzt. Wer hier wohnt, dem sind Nähe und Nachbarschaftlichkeit wichtig. Ein solches Zusammenleben funktioniert aber nur, wenn der Umgang miteinander freundlich und die Hilfsbereitschaft unter den Bewohner:innen gross ist. In der neuen Siedlung sollen solche Werte bewusst im Zentrum stehen und auch gelebt werden.

Neben der gelebten Gemeinschaft sollen Mieter:innen selbstverständlich auch die Möglichkeit haben, sich zurückzuziehen. Dafür steht ihnen Wohnraum zur Verfügung, der die Privatsphäre schützt und in dem das Bedürfnis nach urbaner Anonymität respektiert wird.

Auch die Kinder sollen sich hier wohl fühlen. Für sie gibt es Kindergärten, Gässlis zum Verstecken spielen und einen Spielplatz, um sich auszutoben.

Gemeinsam bauen

Bereits bei der Planung und später bei der Gestaltung des Industriestrassen-Quartiers konnten die Genossenschafter:innen und die Nachbarschaft mitreden. Einen ersten Anfang haben Kinder und Jugendliche gemacht, die beim Projekt «Kinder planen Stadt» erarbeiteten, welche Bedürfnisse das Quartier aus Kinderperspektive erfüllen sollte. Auch die Erwachsenen haben als Genossenschafter:innen die Möglichkeit, bei gemeinsamen Versammlungen ihre Wünsche einzubringen. Es wurden Workshops durchgeführt, bei denen das Regelwerk zur Arealentwicklung Industriestrasse entstanden ist. Im Erstvermietungsprozess werden die zukünftigen Mieter:innen in die Gestaltung ihres zukünftigen Lebensraums einbezogen.

Räume für Begegnung

Die Nachbarschaft zeichnet sich durch viele freie Räume und Flächen aus, die von den Bewohner:innen gemeinsam genutzt werden können. Der Aussenbereich auf dem Industriestrassen-Areal ist ein Raum zum Verweilen, zum Spielen und zum Sich-Begegnen. Er darf ordentlich und ruhig sein, aber auch kunterbunt. So entstehen Lieblingsorte, an denen sich die Menschen beheimatet und vertraut fühlen.